Eine Studie zeigt: Rund 50 % der Hunde reagieren bei einer Futterumstellung mit weicherem Kot oder Erbrechen. Was das für deinen Hund bedeutet.

Eine Futterumstellung verläuft selten komplett unbemerkt – und das ist normaler, als viele Hundehalter denken. In einer Untersuchung zum Wechsel von Trockenfutter auf gekochte Vollwertkost reagierte rund die Hälfte der beobachteten Hunde mit weicherem Kot oder Erbrechen.


Der Grund liegt in der Darmflora: Die bakterielle Gemeinschaft im Darm deines Hundes ist auf die bisherige Nahrung eingestellt und braucht Zeit, sich neu auszubalancieren. Eine 2018 veröffentlichte Studie zeigte zudem, dass sich das Darm-Mikrobiom von Hunden dem des Menschen deutlich ähnlicher verhält als lange angenommen – auch bei der Reaktion auf Futterumstellungen.


Was heißt das für dich in der Praxis? Einzelne weichere Kotabsätze in den ersten Tagen einer Umstellung sind kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft, sondern ein statistisch häufiger, normaler Anpassungsvorgang. Hält ein Symptom jedoch länger als eine Woche an oder verstärkt es sich, ist tierärztlicher Rat sinnvoll.


Wie du eine Futterumstellung Schritt für Schritt richtig angehst, liest du im ausführlichen Leitfaden.

www.futterwechsel.de/hund/futterumstellung